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schublade: leben und so

die kleinen dinge

mann

er hatte mal einen schönen spruch gelesen. und irgendwie fand er, dass er zu seiner jetzigen situation passte…

es sind die kleinen dinge, die einen mann aus der bahn werfen – nicht die großen.

warum ihm dieser spruch gerade jetzt einfiel, das verstand er wiederum nicht. aber im moment verstand er eh nicht allzuviel. sein kehlkopf tat ihm. kein wunder. das atmen fiel im schwer. auch kein wunder. sein kopf dröhnte leicht und die schulter schmerzte.

was ihn allerdings wirklich beunruhigte war etwas ganz anderes. er hätte tränen in den augen. zwar nur im ansatz – aber eindeutig tränen. und es waren keine tränen die von den schmerzen herrührten. diese kamen von innen. von tief innen. von ganz unten. dort lagerten sie schon lange.

und genau diese tränen brachten ihn jetzt zum lachen.
obwohl – lachen ist falsch. lächeln trifft es auch nicht. ironie hatte ihn stets begleitet und getröstet. und müde gemacht. ja – ein müdes lächeln trifft es vielleicht am besten. das müde lächeln eines menschen, den die eigene ironie im leben eingeholt hat. eigentlich war das in sich schon doppelte ironie.

und das alles wegen einer kleinigkeit. bei dem, was er schon alles erlebt hatte. überlebt hatte. ja – es steckt verdammt viel wahrheit in diesem spruch. es sind die kleinen dinge. und es ist auch keine haufen von kleinen dingen hintereinander. es ist einfach nur eine simple kleinigkeit an einem beliebigen tag in einer woche mit beliebigen tagen in einem leben voller wochen mit beliebigen tagen.

aber seltenst, eigentlich nie, hatten ihm dinge – groß oder kleine – die tränen in die augen getrieben. tränen von innen. tief innen. tief unten.

sich an die kehle fassend versuchte er sich an das letzte mal zu erinnern. an das letzte mal – als er tränen in den augen hatte. das musste schon verdammt lange zurück liegen. und es dürfte wohl etwas größeres gewesen sein – schließlich hatte es ihn nicht so aus der bahn geworfen, wie das eben. er hatte nicht geweint, als sein vater starb. er hatte nicht geweint, als seine frau sich von ihm hatte scheiden lassen. und er hatte auch nicht geweint, als sein sohn im mitgeteilt hatte – dass er ihn nie wieder sehen will. nein – er hatte das letzte mal an dem tag geweint, als lady di tötlich verunglückte.

er war gerade auf dem rückweg von einem kunden. einem kunden, dem er überteuerte steuereinheiten für airbags aufgeschwatzt hatte – wenn er sich recht erinnern konnte. ja, wenig tränen aber viel ironie in seinem leben. schon immer. nur damals wohl beides auf einmal. er saß in seinem firmen-benz und war gerade auf dem weg in sein trostloses zuhause – als er die nachricht im radio hörte und warum auch immer, fing er an zu weinen. so sehr, dass er rechts ranfahren musste. damals wie auch jetzt konnte er nichts gegen diese plötzlichen tränen tun.

kleinigkeiten. es sind wirklich kleinigkeiten. damals ein nachricht über eine person mit der er eigentlich nichts zu tun hatte. die einzige erinnerung, die er mit lady di verband war sein erster farbfernseher. ihre hochzeit lief gerade als ein erster eigener farbfernseher geliefert wurde. ein kleiner farbfernseher mit 37cm bildschirmdiagonale.

und jetzt ein gerissener strick. ein einfacher strick aus dem baumarkt. 2m lang mit einem querschnitt von 4cm.

es sind die kleinen dinge, die einen mann aus der bahn werfen…

zitat des tages

laß dich nicht mit idioten ein, wenn du kein psychiater bist. sie sind zu dumm, um einen nicht-fachmann seine konsultation zu honorieren.

s. jerzy lec

ja, doch – ich kann lesen

mails.
kommentare.
andere seiten.

ich kann nur nicht alles auf einmal.
ich bin genetisch dazu verdammt immer nur eine sache zu machen…

also einfach nicht persönlich nehmen.
oder wenn’s denn sein muss doch – aber dann auch behalten…

zitat für heute

vergiß nie, daß die hinterteile meinen, sie seien frontansichten.

s. jerzy lec

mitmachbefehl für heute

ataxi

es gibt ja dinge, von denen hat man noch nie etwas gehört – oder kennt ihr wackelkatzen? so lustig, wie das wort sein mag, so traurig scheint es wohl für viele kittens zu enden – wohl aus unwissenheit werden sie eingeschläfert. claudia hat einen lesenswerten artikel dazu und warum ich das hier noch einmal kurz aufgreife, ist die gründung eines vereines, der dem den kampf angesagt hat und unterstützung braucht:

feline senses – lebensfreude für katzen mit ataxie i.g.

richtigstellung

richtung

dies ist der versuch einer richtigstellung der letzten zehn bis hundert jahre göbelscher bloggerei.

heute morgen kam es mir. nein – das meine ich nicht. mir kam’s bei der claudia. nein. auch so meine ich das nicht. aber genau das ist der punkt. genau das ist das – also mein – problem. und ich habe nicht viele. aber das ist mein größtes…

ich weiß was ich denke.
punkt.

und ich sage immer, was ich denke.
punkt.

das ist bei mir das selbe. 24 stunden am tag. immer. ein und das selbe. ich behaupte ja immer, das macht die sache (also alle sachen) einfacher. tut es aber leider doch nicht…

ihr wisst nicht was ich denke. auch nicht, wenn ich es sage. genauso sage – wie ich es denke…

denn ihr denkt, was ihr denkt.
(ich mag den satz)

ihr denkt also nicht, was ich denke.
(leider – aber das denke wieder nur ich…)

auch nicht, wenn ich das sage – was ich denke.
den ihr hört nicht – was ich sage.
ihr hört nur – was ihr denkt.
und da ich nicht sage was ihr denkt sondern das, was ich denke – da hört ihr gar nicht, was ich sage. ich denke das nur…

und selbst wenn ihr denkt, ihr hört – was ich sage – da denkt ihr das nur…

somit meinen wir nie das selbe.

das wäre auch nicht weiter schlimm – wenn ihr mich nicht ernst nehmen würdet!

ich sage das ja auch immer.
aber wie gerade festgestellt – da hört ihr das gar nicht.
ich denke das nur…

aus diesem grund sieht sich die redaktion dieses kleinen blogs (und all der vorherigen) – bestehend aus mir, meinen stimmen im kopf und dem ollerum – also wir möchten an dieser stelle die letzten zehn bis hundert jahre unserer bloggerei richtigstellen.

das war alles gar nicht so gemeint. also so gemeint, wie ihr das denkt. auch wenn ich das so gesagt habe. ich denke aber ganz anders. also anders als ihr. als ihr das denkt. und nur weil ich das so gesagt habe – war das gar nicht so gedacht. von mir gedacht. von euch vielleicht doch. oder eben auch nicht. auch wenn ich mir meinen teil denke – ich sage etwas ganz anderes und ihr denkt euch euren teil. sagt aber etwas ganz anderes – also denke ich…

ich denke – ich sollte jetzt lieber damit aufhören.
sage ich auch so.

müsst ihr aber gar nicht denken!

zitat für heute

kürzen wir das metermaß. seien wir größer!

a. jerzy lec

aus dem leben eines klöpplers

lieblingswallpaper_myphotoeditiert

05:41 pm

unsanft von katze im gesicht geweckt
katze unter decke genommen, rumgedreht und weitergepennt

07:24 pm

nervende katzen nicht mehr ignorieren könnend aufgestanden
raubtierfütterung
zur kaffeemaschine geschlendert
angenervt erst wasser, dann bohnen aufgefüllt

07:31 pm

mit kaffeetasse in der hand ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

07:33 pm

mac geweckt
neue mails geladen
nach 231ter neuen mail fenster schnell wieder geschlossen
nach neuen tweets gesucht
rss reader gestartet

07:44 pm

feeds lesen beendet
zur kaffeemaschine geschlendert
mit kaffeetasse in der hand ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

07:51 pm

zurück am mac
schnell nochmal nach neuen tweets geschaut
mail fenster wieder geöffnet
zähler jetzt bei 481 neuen mails (ohne spam)
angefangen zu sortieren:
· 17 käufe
· 97 gecrackte aktivierungen
- innegehalten, kurz gekotzt, sich über ehrliche gefreut
· 123 supportanfragen
- innegehalten und auf später verschoben
· 11 anfragen iphone app klöppeln
> davon 11 der meinung ihre idee wäre die tollste überhaupt
> 11 von 11 ideen direkt für die tonne
> 10 von 11 anfrager der meinung ich klöppel für einen hungerlohn
> 1 von 11 anfrager der meinung ich brauche gar nichts verdienen

· 7 anfragen desktop app klöppeln
> davon 7 der meinung ihre idee wäre die tollste überhaupt
> 5 von 7 ideen direkt für die tonne
> 4 von 7 anfrager der meinung ich klöppel für einen hungerlohn
> 3 von 7 anfrager der meinung ich brauche gar nichts verdienen

08:41 pm

alle nummern rausgeschickt
allen deppen freundlich geantwortet
schnell nochmal tweets anschauen
neue mails laden (+21)
neu sortieren

08:59 pm

zur kaffeemaschine geschlendert
zurück ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

09:07 pm

festgestellt, dass kaffe noch in küche
mit kaffeetasse in der hand ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

09:13 pm

schnell nochmal tweets geschaut
neue mails abgerufen (+7)
schnell neu sortiert
mit tiefen seufzer an die supportmails gesetzt
- kurze zusammenfassung:
· 111 mal den kopf geschüttelt
· 9 berechtigte meckereien notiert
· 57 mal gefragt, wie die den rechner überhaupt anbekommen haben
· 23 mal mit dem kopf auf den tisch geknallt
· 9 mal vor wut in den tisch gebissen
· 47 mal dictionary.app öffnen müssen
· 321 mal vertippet
· 87 mal das selbe zum zweiten mal schreiben müssen
· 45 mal das selbe zum vierten mal schreiben müssen
· 23 das selbe zum dritten mal schreiben müssen
· 16 mal das selbe zum vierten schreiben müssen
· 9 mal (nach dem fünften mal) aufgegeben und geld zurückbuchen lassen


10:47 pm

endlich allen freundlich (mehr oder minder) geantwortet
zwischenzeitlich neue mails abgerufen (+31)
wieder sortiert
mal kurz nach feeds geschaut
kaffee kalt werden lassen
591 mal göbelsches mantra(*) wiederholt

11:01 pm

nicht weiter arbeiten können, da katze auf tastatur
mit katze spielen gegangen

11:23 pm

zur kaffeemaschine geschlendert
schnell was zwischen die zähne geschoben
zurück ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

11:41 pm

zwischenzeitlich eingetrudelten mails (+12) erledigt
festgestellt, dass kaffe noch in küche
mit kaffeetasse in der hand ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

11:59 pm

sämtliche foren nach neu aufgetauchten cracks abgesucht
- kurz gekotzt, liste erweitert, sich über ehrliche gefreut
macupdate und co. angesurft
versucht freundlich auf oberdeppige kommentare zu reagieren
- gefragt, warum die dümmsten immer die lauteste klappe haben?
- kurz gekotzt, innegehalten, den anderen für kommentare gedankt

0:33 am

zwischenzeitlich neue mails abgerufen (+21)
wieder sortiert
abgearbeitet
mal kurz nach feeds geschaut
mal kurz nach tweets geschaut
ein paar beantwortet
zu entspannung was blödes gebloggt

01:07 am

zwischenzeitlich neue mails abgerufen (+9)
wieder sortiert
abgearbeitet
mal kurz nach feeds geschaut
mal kurz nach tweets geschaut
ein paar beantwortet

01:28 am

mail beendet
safari beendet
xcode gestartet
bug liste soweit möglich abgearbeitet

02:54 am

zur kaffeemaschine geschlendert
schnell was zwischen die zähne geschoben
zurück ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

03:03 am

mail geöffnet
zwischenzeitlich neue mails abgerufen (+37)
wieder sortiert
- kurz gekotzt, geflucht und gemantrat
- über neue käufe gefreut
abgearbeitet
mal kurz nach feeds geschaut
mal kurz nach tweets geschaut

03:35 am

photoshop geöffnet
weiter an icons für neues app gearbeitet
23 mal über photoshop geflucht
kurz mit katze spielen müssen

04:23 am

mail geöffnet
zwischenzeitlich neue mails abgerufen (+21)
wieder sortiert
- kurz gekotzt, geflucht und gemantrat
- über neue käufe gefreut
abgearbeitet
mal kurz nach feeds geschaut
mal kurz nach tweets geschaut

04:47 am

zur kaffeemaschine geschlendert
kaffeetasse im büro vergessen
zurück ins büro
zurück in küche
zurück ins büro gewandert
unterwegs kurz mit katze spielen müssen

04:56 am

mail geöffnet
zwischenzeitlich neue mails abgerufen (+4)
wieder sortiert
abgearbeitet
mail beendet
schnell noch was belangloses gebloggt
belanglosen tweet abgesondert, dass was gebloggt wurde
playlist auf ipod gewechselt

05:07 am

schnell nach webstatistik geschaut
auf doofe kommentare reagiert
liste der cracks erweitert
- kurz gekotzt, innegehalten und ehrlichen gedankt
xcode nach vorne geholt
an myphotos und den lieben exif daten weiter gearbeitet
kurze zusammenfassung:
· 123 mal die code completion und die ifs und elses verflucht
· 81 mal sich selber ob der mangelnden logik verflucht
· 63 build-fehler
· 123 mal die hilfe nach vorne geholt
· 67 mal google bemüht
· noch mal 57 mal die eigene fehlende logik verflucht
· unzählige mal sämtliche kamerahersteller dieser welt verflucht
· drei mal neuen kaffee gemacht
· drei mal kaffee kalt werden lassen
· 47 mal nach tweets geschaut
· 67 neue mails sortiert (beflucht) und beantwortet
· 7 mal von katze unterbrochen worden
· 3 mal hillegass aus dem regal geholt
· 2 mal playlist gewechselt
· noch mal 51 mal eigene mangelnde logik verflucht
· noch mal 17 mal die code completion (ifs und elses) verflucht
· 23 mal sämtlich entwicklerforen komplett durchsucht
· 7 bis 19 mal kurz davor den rafael aus dem bett zu klingeln
· noch mal 7 bis 19 mal eigene mangelnde logik verflucht
· 5 mal die katze von tastatur geholt
· nochmal 48 neue mails sortiert (beflucht) und beantwortet


14:21 pm

vor gähnen und kleinen augen nichts mehr auf dem tft gesehen
schnell noch 65 weitere mails sortiert, beflucht und beantwortet
schnell noch was gebloggt
schnell noch 4 telefonate erledigt
schnell noch 5 kommentare beantwortet
schnell noch 3 tweets beantwortet
schnell noch 13 webseiten besucht und kommentiert
schnell noch im entwicklerforum neue frage gepostet
schnell noch liste der cracks um 3 neue erweitert
kurz gekotzt, innegehalten und den ehrlichen gedankt
schnelle noch ein paar weitere mails abgearbeitet
schnell noch idee für neues app skizziert
schnell noch mal myphotos in xcode geöffnet – da einfall

16:51 pm

xcode endgültig beendet, da nur noch fehler
scnhell noch weitere mails (+34) abgearbeitet
schnell noch tweet geschauts
schnell noch antwort im entwicklerforum angeschaut
xcode doch noch mal geöffnet
weiter an myphotos gearbeitet

19:51 pm

hungrige katzen beim besten willen nicht mehr ignorieren können…

(*)göbelsches mantra: warum boshaftigkeit unterstellen, wenn unvermögen als erklärung vollkommen ausreicht
(*)göbelsches mantra teil zwei: das leben ist zu kurz um alles ernst zu nehmen, schon gar nicht mich selber.
(*)allgemeines mantra für alle: das leben ist zu kurz um alles ernst zu nehmen, schon gar nicht sich selber oder blöde blogeinträge anderer.

ich bin krank

und ich hasse es, wenn ich krank bin. dann kann ich nämlich nicht denken. also noch weniger als sonst. und ich bin nicht kreativ. also noch weniger als sonst…

falls jemand wider erwarten mein gesülze vermissen sollte – der kann gerne ein interview mit mir für die maclife lesen und hier gibt es die ungekürzte fassung…

der leider untägliche ollerum geht mir schon den ganzen tag auf die nerven – aber zum knippsen habe ich heute wahrlich keine lust…

so, ich mach mir jetzt eine wärmeflasche und kuschel mich an die katzen…

neulich vorm balkon

jeden morgen gegen sieben uhr geht nebenan der rolladen hoch, das fenster wird weit geöffnet und dann streckt mein nachbar seinen kahlen kopp heraus und fängt an lautstark der welt zu erzählen, wie es ihm geht…

nach und nach öffnen sich weitere fenster und das tromboseposaune schwillt an und endet einiges später im früherwarehallesbesser-geraune…

spätvormittags – kurz vor dem mittagschlaf und nachdem das geräderte essen aluminiumlauwarm verputzt wurde geht das spiel von vorne los. mit vollem magen und im geschmacksverstärkerüberschwang – alte mägen verdauen nicht mehr so schnell – werden die themen heftiger und ab und an auch dem einen oder anderen vorbeischneckenden rollator mit steifem hals hinterhergeschaut…

abends, wenn die rolläden nebenan schon längst laustark geschlossen und die granufink großzügig mit drei bis vier oettinger export (mehr gibt die rente nicht her) in rauhen mengen geschluckt wurden – da gehen in den anderen wohnungen – die mit rolläden offen und ohne gardine aber mit ach so stylischen sofas – die rechner langsam an und die twitterklienten starten nach und nach…

und dann geht das alltägliche gezwitscher los und das belanglosigkeitsgetose schwillt an bis es später im allgemeinen wichtigkeitsgetue versinkt…

zitat für heute

das leben nimmt den menschen sehr viel zeit weg.

s. jerzy lec

oldpod

oldpod

ich bin ein komischer kauz mit vielen marotten. ok – das ist für den geneigten leser und so manche ex nichts neues. eine dieser schrulligkeiten – ich bin eh dafür, dass man seine macken recht ordentlich hegt und pflegt, schließlich ist der rest in den meisten fällen ja langweilig genug – ist die unfähigkeit auf neuen books und mit neuen pods und phones zu schreiben. da mein heiß geliebtes pismo leider das zeitliche gesegnet hatte, musste ich mich an mein auch schon fast genauso geliebtes tibook gewöhnen und da es mittlerweile auch noch meinen urpod erwischt hat ist jetzt die revision b dran. bei dem muss nur dringend mal der akku gewechselt werden. und zu allem übel hat es die tage auch noch meinen seit jahren im dauereinsatz befindlichen kopphörer erwischt. einen beyerdynamic der ersten stunde mit sensationellem klang und einem mittlerweile sowas von angeschrammeltem polster und bügel – aber was habe ich ihn geliebt…

zum leidwesen der finanzministerin (die noch gar nichts weiß) musste da natürlich ein ersatz her. und bei beschallungs- und berieselungsgeräten ist das wie mit plattenspielern, autos, rechnern, schneidern undwasweißichnoch – denen bleibt man ein leben lang treu. einen ausführlichen bericht zu meinem neuen gibts die tage. ich traue meinen ohren nämlich gerade gar nicht. der ist tatsächlich noch besser als mein alter. nur beim tragen war der alte wohl schon an meinen eierkopp besser angepasst.

somit steht neuen schreibereien – sofern ich da mal wieder vor lauter klöppelei zu kommen werde – nichts mehr im weg…

randzitat

wenn überhaupt keine winde wehen – hat sogar der wetterhahn auf dem kirchtum charakter.

s. jerzy lec

fundzitat fürs neue jahr

die absolute regel ist es,
zurückzugeben,
was man bekommen hat.

jean baudrillard

der 24. dezember

rudi

warum immer nur eine geburt feiern?
wie wäre es mit einem kleinen liedchen zu rudis todestag. einer kerze und einem selbstgestrickten pulli stattdessen…

frohes osterhasi!

2010

falls ich einschneie, im eurotunnel feststecken sollte oder unter einsen und nullen begraben werde – hier schon einmal ein frohes osterhasi euch allen und lasst euch gesagt sein: sex im weihnachtsbaum pikst!

und wie immer gibt’s was zu weihnachten und praktischerweise gleich auch was fürs nächste jahr und die guten vorsätze überhaupt…

michaels kalendar 2010 für prokastinatoren
michael’s calendar 2010 for procrastinators


in diesem sinne – liebt euch!

passt schon!

dreckspatz

von wegen weihnachten und besinnlich. fällt aus wegen ist nicht. duschen auch. augen schon viereckig. xcode raucht und ich hasse garbage collection und drittframeworks zusammen!

berlin, berlin – ich fahre nach berlin!

berlin

icke freu’ mir!
ich war schon seit ewigkeiten nicht mehr in berlin…

ja – ich lebe noch (halbwegs)

icon

ja – ich lebe noch. so halbwegs. ich bin krank. und da ich ja genetisch dazu verdammt bin, zu pieeenzen ist das überhaupt nicht spaßig und vor allem komme ich ja auch zu nichts. denn eigentlich sizte ich auf grund der nicht aufhörenden und unzähligen nafren nach einer version mit formatierungsmöglichkeiten von mytexts an eben dieser. eine kleine vorschau gibt es hier.

der tägliche ollerum und alles andere entfallen momentan – ab und an gibt es was neues über twitter – 140 sind selbst im fieberwahn noch möglich – inhalt hat bei mir ja noch nie eine rolle gespielt. in diesem sinne – bis neulich…

ich trenne mich

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