stich, du säge!

stich

vorwort:

man hat mir. nein falsch! frau hat mir den bloghandschuh vor die tastatur geworfen. alles was jetzt folgt ist purer in worte gegossener geschlechterkrampf und unterliegt der beschränkten uneingeschränkten solidarität. es kommt mir hier also keiner irgendwie. und der erste punkt geht direkt mal sowieso an mich und uns (jungs). einfach weil ich mal wieder erster bin! die anderen gehen auch direkt an mich – schließlich habe ich einfach immer recht. nur um gleich mal direkt das revier zu markieren!

machen wir uns nichts vor. die welt ist eine andere, wenn einem teile an den chromosomen fehlen. ok – nicht die welt. aber die sicht auf diese. oder auf eine von vielen. und erst die anzahl eben jener…

und so verwundert es auch nicht – oder sollte es einfach nicht – wenn die sicht auf gegenstände (und werkzeuge im ganz besonderen) auch eine andere ist. und eine stichsäge ist genau so ein gegenstand…

und nein – ich werde jetzt nicht damit anfangen, etwas über drehzahlen, hub, motorlagerung oder was weiß ich zu erzählen. nicht nur, weil ich davon keine ahnung habe – sondern weil es nicht wichtig ist. punkt.

ja – ich weiß, es soll männer geben, die können sich über nichts anderes unterhalten – aber genau das ist es. das macht solche fakten nicht wichtiger. nur vergleichbar mit dem wetter.

ein werkzeug ist ein werkzeug ist ein werkzeug. schon wieder punkt. wichtiger als jede einzelne drehzahl mehr ist die firma, die es eben jenes werkzeug herstellt. aber das allerwichtigste sind immer noch die werkzeugspitzen – in diesem fall also die sägeblätter. ein profifotograf unterhält sich auch nicht über seine kamera – sondern über sein stativ oder die blitzanlage…

aber auch das ist eigentlich nebensächlich. und nein, auch wieder nicht, weil ich davon kaum ahnung habe – sondern aus einem ganz simplen und einfachen grund. alle werkzeuge, werkzeugspitzen und sonstige hilfsmittel haben nur einen einzigen grund:

ich habe feuer gemacht!

das ist alles. war es schon immer und wird es immer bleiben. das wie und womit ist vollkommen nebensächlich. das ergebnis zählt. und schon wieder punkt. mag ja sein, dass simpel gestrickte neandertaler, deren feuer nicht die gewünschten weibchen anlockt mit komischen und überteuerten feuermachhilfsmitteln zu punkten versuchen – aber bleiben wir mal auf dem höhlenboden – die meisten weibchen bekommt der (bekam schon immer und wird auch immer bekommen) – der sein feuer mit den bloßen händen gemacht hat und den dicksten hat. und ja – auch hier wieder ein punkt.

wie das jetzt für so einen stark behaarten feuermacher ist, wenn die weibchen aus ihrer höhle kommen und etwas von bosch oder aeg anfangen zu faseln und hornbach einen umsatzrekord nach dem anderen verschaffen?

ich kann jetzt nicht für die feuermacher mit hilfsmittelbedarf reden und auch nicht für den einen mit seinen bloßen händen – ich muss kein feuer machen, wenn das jemand anderes macht, dann habe ich eine menge mehr zeit für andere dinge, die mir spaß machen. wieder ein punkt ohne großes geschwätz drumrum.

nachsatz:

ich finde ja, wer vorlegt, darf auch nachlegen und bestimmen. blogbattle – die zweite und demnächst hier und dort wird einen ganz eigenen blick auf das rückwärts einparken werfen. bleibt gespannt, bleibt dran und schafft euch streichhölzer an!